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Sonntag, 07.04.24 – Fred Wesley – Einlass: 19.00 Uhr

The Raven proudly presents: Fred Wesley Generations – Reservierungen unter 0163 600 12 56

Fred Wesley kam zum ersten Mal am 12.03.2020 in den Raven – am nächstem Tag begann die Pandemie und Fred mußte um 6 Uhr morgens zum Flughafen um den letzten Flieger in die Staaten zu erreichen.

Schöne Grüße, Fred vom Raven


Fred Wesley: trombone
Leonardo Corradi: Hammond organ
Tony Match: drums

An der Seite von James Brown oder George Clinton wurde der Posaunist Fred Wesley zu einer Kult-Figur des Funk. In den letzten Dekaden aber besann er sich immer wieder auf seine Jazz-Wurzeln und wagte sich gleichzeitig auf neues Terrain vor. Das betritt er, weil er den musikalischen Kontakt zu jüngeren Generationen pflegt und sich mit Kollegen einlässt, die ihr Ohr immer am Puls der Zeit haben. So musiziert der 80 jährige Fred Wesley derzeit mit dem gerade erst 30jährigen italienischen Hammond-Orgel-Virtuosen Leonardo Corradi und dem französischen Drummer Tony Match. Zu dritt spielen sie Länder-, Generationen- und Mentalitäten übergreifende Musik, die viel Groove, viel Leidenschaft besitzt und ungemein frisch klingt80

Eigentlich sollte es ein einmaliger Event werden. Ein Pariser Promoter hatte Musiker aus aller Welt eingeladen, um die Musik von Jimmy Smith neu zu interpretieren und diesen genialen Hammond Organisten zu würdigen. In einer Trio-Konstellation traf der Elder Statesman der Funkposaune Fred Wesley mit zwei Musikern zusammen, die sein Sohn und Enkelsohn sein könnten: den britischen Drummer Tony Match und den neuen Hammondstar Leonardo Corradi aus Italien.

Der Funke sprang über und die drei beschlossen, gemeinsam weiter zu spielen. Nach mehreren gefeierten Europatourneen liegt nun ein erster Livemitschnitt vor, und mit »Generations« wurde auch der treffende Bandname auserkoren.

Das Repertoire stellt Soul-Jazz-Klassiker der 60er Jahre aus dem Hause Blue Note in den Mittelpunkt: Jimmy Smith natürlich, Lee Morgan, Wes Montgomery, aber auch Duke Ellington, und natürlich steuert Fred Wesley einige seiner Klassiker bei.

Groove pur, aber mit der Raffinesse großartiger Jazzsoli dargeboten. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf das Aufnahmedatum 1965 tippen.